Joghurt's Techblog

Zigarettenanzünder ganz einfach von Dauerplus auf Zündungsplus umstellen

Seit kurzem bin ich glücklicher Besitzer eines schwarzen BMW 325i (e46, Baujahr 2002).

Das ich mit dem Wagen soweit glücklich bin merkt man daran, dass ich schon angefangen habe, ihn meinen Bedürfnissen anzupassen - unter Anderem hat mich gestört, dass die Buchse des Zigarettenanzünders standardmäßig an Dauerplus (s.g. "Klemme 30") angeschlossen ist: wenn ich also nicht will, dass mir das Ladegerät fürs Handy oder Navi mittelfristig die Batterie leer saugt, dann müsste ich es jedes Mal ausstecken, wenn ich das Auto verlasse, wozu ich aber keine Lust habe.

Also hab ich mal im Internet geschaut, wie Andere diese Situation gelöst haben, wie man mit möglichst wenig Aufwand mit dem Zigarettenanzünder auf Zündungsplus (s.g. "Klemme 15", "Klemme R" oder "Klemme 30g") wechseln kann, damit die KFZ-Steckdose nur dann unter Strom steht, wenn der Schlüssel gedreht ist (ob schon ab Schlüsselstellung ACC oder erst ab Schlüsselstellung ON war mir da erst mal egal).

Es hat sich aber relativ schnell gezeigt, dass es da wohl keine Patentlösung gibt und im Gegenteil recht viele Bastler am Werk sind, die im Zuge der Umbaumaßnahme Verkleidungsteile mit Schraubenziehern traktieren, den Sicherungskasten ausbauen oder gleich dem Kabelbaum mit Stromdieb, Lüsterklemme oder gar Lötkolben zu Leibe rücken, und so radikal wollte ich erst mal nicht in die Fahrzeugelektrik eingreifen.

Also habe ich nachgedacht, und mir infolge der Tatsache, dass die Automobilhersteller ja generell möglichst Kosteneffizient arbeiten, überlegt, dass sie wohl nicht für jede Sicherung ein Relais oder so einbauen würden, dass schaltet, wenn der Schlüssel gedreht wird. Ergo müssten einzelne Stromkreise noch vor den Sicherungen zusammengefasst sein, so dass man sie im Bündel schalten kann. Ich habe dann also mal einzelne Sicherungen (und auch leere Plätze) im Sicherungskasten durchgemessen, und dabei festgestellt, dass die untere Sicherungsreihe wohl an Dauerplus hängt, wohingegen die obere Reihe am Zündungsplus angeschlossen ist. (Die Sicherung für den Zigarettenanzünder in meinem Fall ist im Bild markiert, jeweils die untere Sicherungsbuchse führt Strom und die obere führt zum Verbraucher).

Aus dieser Erkenntnis heraus bin ich dann mit zwei Kabelschuhen, zwei Flachsteckern, etwas Kabel, Schrumpfschlauch, Klebeband, Lötzinn und -kolben bewaffnet zur Tat geschritten und habe mir einen kleinen Adapter zusammengelötet, der wie eine normale Sicherung auch in den Sicherungskasten eingesteckt wird, anders als diese den Strom aber aus einem freien Steckplatz in der "Zündungsplus"-Zeile zieht, und schon war ich fertig.



Wenn ich jetzt den Zündschlüssel drehen geht das Ladegerät wie gewünscht an oder aus.

Wie man ein Recon Instruments MOD Live HUD öffnet

Ein lang gehegter Traum von mir ist ein Head-up-Display in meinen Motorradhelm einzubauen, um während der Fahrt den Blick nicht mehr zum Cockpit senken zu müssen, aber trotzdem kritische Informationen wie Blinker oder Öldruck immer im Blick haben zu können. Letzt habe ich mir zu diesem Zweck eine gebrauchte Recon MOD Live besorgt.

Um sie in den Helm einbauen zu können, muss die Elektronik aus dem für eine Skibrille geeigneten Gehäuse ausgebaut werden, um sie anschließend in ein speziell angefertigtes, Helm-geeignetes Gehäuse einbauen zu können.

Die Haupteinheit zu zerlegen ist sehr einfach, die beiden Kunststoffgehäuseteile sind mit 5 Stück "T6"-Torx-Schrauben und einem Metallring verbunden. Den Metallring kann man mit den Fingern oder einem Werkzeug zur Seite drücken, damit er aus seiner Halterung springt, dann kann man den Deckel einfach abheben.

Den Akku auszubauen gestaltet sich etwas schwieriger, dessen Gehäuse ist an den blauen Seiten verklebt. Für mich hat sich als zielführend herausgestellt, mit einem Schraubenzieher orthogonal in die Ritze zu drücken (siehe rote Pfeile). Dadurch löst sich der Kleber und die Gehäuseteile können ohne großen Schaden anzurichten getrennt werden.


Der Akku scheint eine Lithium-Polymer-Akkumulatorzelle zu sein, in der Größe "903041" mit 1200mAh.

Wie man einen Genevo One an ein Sena SR10 anschließen kann

Letzt hatte ich das Problem, dass ein Genevo One Radarwarner an ein Bluetooth-Headset anzuschließen war, der Genevo dafür aber von Haus aus keine Schnittstellen bietet.

Da der im Genevo verbaute Lautsprecher für meinen Anwendungsfall nicht benötigt wird, bot es sich an, ihn auszubauen und statt dessen einen Klinkenstecker zu verbauen, der dann direkt in das SR10 eingesteckt werden kann. Beim Sena SR10 handelt es sich um einen Bluetooth-"Hub"; das Gerät kann mehrere kabelgebundene analoge Eingangssignale bündeln und an ein Bluetooth-Headset weiterleiten.


korrekte Beschaltung
Mein erster Versuch scheiterte kläglich, das SR10 öffnete zwar einen Kanal zum Headset, es kam aber kein Signal durch. Es hat sich dann herausgestellt, dass ich den Klinkenstecker "falsch herum" angeschlossen hatte: Das Tonsignal wird im Genevo auf eine Trägerspannung aufmoduliert, damit er nicht mit negativen Spannungen arbeiten muss. Leider hatte ich das Pech, das Kabel zum Anschluß des Klinkensteckers gerade falsch herum angeschlossen zu haben. Als ich dann das rote und das schwarze Kabel an den Lautsprecher-Lötpads gedreht habe, ging es.

Nun konnte man zwar hören, was der Genevo sagte, das Display am Genevo wurde aber jedes Mal, wenn er etwas sagte, dunkel. Der Grund hierfür war, dass die Massen des Lautsprechers im Genevo One und des Klinkeneingangs des SR10 nicht auf dem gleichen Potential liegen, wodurch es, sobald der One "einen Kanal öffnet", zu einem so hohen Strom auf der Masseleitung kommt, dass dem Genevo die Spannung einbricht und das Display dunkler wird.
Meine Lösung dazu ist, die Masse-Leitung einfach weg zu lassen (siehe Bild: keine Verbindung an den mit "X" gekennzeichneten Kontakten; die schwarze Leitung im oberen Bild wird nicht mit dem Klinkenstecker verbunden!).

Da der Audio-Ausgang des Genevo One für einen Lautsprecher gedacht ist, ist seine Amplitude für einen Kopfhörer viel zu hoch. Um sie zu reduzieren habe ich noch einen 4,7 Kiloohm-Widerstand in die Signalleitung eingeschleift, jetzt passt die Lautstärke.

Review zum Sena 10C

Nach drei Wochen und anderthalbtausend Kilometer kann ich sagen, dass das 10C seinen Preis auf jeden Fall wert ist und man es definitiv in die engere Wahl nehmen kann, wenn man sowohl eine Helmsprechanlage als auch eine Kamera für Fotos und Videos von seinen Touren sucht.


Packungsinhalt
In der Packung ist absolut alles, was das Herz begehrt, zwei verschiedene Mikrofone, unterschiedlich hohe Abstandhalter für die Lautsprecher und sogar einige Sachen, von denen ich mir nicht vorstellen kann, sie je benutzen zu wollen (z.B. Schaumstoffüberzieher für die Lautsprecher oder eine Klammer für den Schwanenhals des Schwanenhalsmikrofons).




Das 10C ist nicht größer als andere aktuelle Helmkameras, und das, obwohl es im Gegensatz zu diesen noch eine komplette Helmsprechanlage beinhaltet. Tatsächlich ist es mit 90g sogar leichter als meine Vegleichsmodelle, die Contour Roam mit 148g oder die TomTom Bandit mit 192g (jeweils aufnahmebereit, ohne Halterung), und wirkt dabei stabil und wertig.


Beispielvideo
Die Qualität der gemachten Bilder (2048x1536 Pixel in 24Bit, JPG) fand ich jetzt eher mittelmäßig, eher so wie ein älteres Handy. Demgegenüber hat mich aber die Qualität der Videos voll überzeugt (1920x1080/30fps, 1280x720/60fps oder 1280x720/30fps): Erst so ab 110 km/h erkennt man Bewegungsunschärfe, vorher ist das Bild sauber und klar, und es gibt auch keine Probleme mit der Belichtung. Auch hört man sehr schön den Motor des Motorrads (und natürlich die Stimme des Fahrers und der Konferenzteilnehmer, sofern aktiviert) und nicht so sehr das knallende Rauschen des Windes und sonst nichts wie bei meinen anderen Kameras.

Was mir besonders gefallen hat, ist, dass man immer den Zustand der Kamera kennt und dass sie in gefühlten drei Sekunden einsatzbereit ist: Einfach den Kameraknopf kurz drücken, warten, bis sie optisch und akustisch Aufnahmebereitschaft signalisiert und schon kanns losgehen. Und sie sagt einem immer, ob sie jetzt anfängt oder aufhört aufzunehmen, ich habe sie in der ganzen Zeit nicht ein Mal vergessen wieder zu stoppen oder abzuschalten, was mit bei der Contour und der TomTom schon mehrfach passiert ist, und dann war deren Akku leer, als ich ihn gebraucht hätte.

Von der Reichweite her ist das 10C ungefähr wie das schon angegraute SMH10, also ungefähr drei bis vier Motorräder im Konvoi zwischen zwei Geräten, wobei weniger immer besser ist. Das 10C verwendet aber, anders als das SMH10, den aktuellen Bluetooth-Standard 4.1 (was weniger Batterieverbrauch und eine Resistenz gegen den teilweise die gleichen Frequenzbänder nutzenden und somit störend einwirkenden aktuellen Mobilfunkstandard LTE bedeutet), und es gibt eine Handy-App, um die Optionen des nicht ganz einfach zu bedienende Konfigurationsmenüs (das alle Sena-Produkte besitzen) einfach zu kontrollieren.

Was mir nicht so sehr gefällt ist der Objektivschützer in Form einer (zugegebenermaßen gut passenden) Gummikappe: Es gibt keine Möglichkeit, eine Schnur oder sonstige Fangeinrichtung daran anzubringen (eine kleine Gummiöse wäre da sehr hilfreich gewesen), auch habe ich die Kappe nicht in der Zubehörliste zum 10C gefunden; sollte einem die Kappe also mal während der Fahrt aus den Handschuhen rutschen, dann wars das (Update: Mittlerweile gibts die Kappen zu kaufen, die Artikelnummer ist 10C-A0203, 3 Stück für nicht ganz 5 Euro). Natürlich wäre eine Alternative, die Kappe nur beim Verstauen zu nutzen und sie während der Fahrt ganz weg zu lassen, aber wenn ich mir mein Visier nach einer Ausfahrt so ansehe ist das bei der kleinen Linsenöffnung nicht wirklich eine Option. Ich habe keine Lust, bei einer Pause festzustellen, dass die letzten paar Aufnahmen für die Katz waren, weil eine große Fliege meine Optik versperrt hat.
Mittelfristig werde ich hier wohl meinen Huxley beanspruchen und mir einen festen Linsenschutzdeckel drucken, den ich, fest mit dem Kamerakörper verbunden, wegklappen kann, wenn ich eine Aufnahme machen will.

Auch finde ich das "JogDial" zu klein; den "großen" Drehknopf auf der Seite, mit dem man unter anderem die Lautstärke einstellt und Verbindungen zu anderen Sprechanlagen aufbaut: Es gibt ein paar Zeichnungen vom 10C aus der Vorproduktionsphase, bei denen das JogDial bis zum Rand des Geräts reicht, das wäre meiner Ansicht nach die bessere Alternative gewesen; so kann es beim Lautstärke verstellen sehr leicht passieren, dass man die Verbindung zu den Mitfahrern unterbricht, weil man das JogDial nicht am Rand drehen kann wie ich das z.B. beim SMH10 oder 20S mache.

Ansonsten ist das 10C klasse, und alles in allem mit aktuell 297 Euro ein echtes Schnäppchen, wenn man ein Bluetooth-Headset und eine Kamera für unterwegs haben will, wenn man es mal mit einem ähnlich fähigen Bluetooth Headset wie z.B. dem 10U für 252 Euro plus einer Kamera wie z.B. der Contour Roam 3 für um die 170 Euro vergleicht. Und man hat beim 10C zusätzlich noch die Möglichkeit, seine Videos direkt zu kommentieren und auch die Kommentare der anderen Mitfahrer aufzuzeichen, wenn man das wünscht. Feine Sache.

Sena 10C

Heute hab ich ein Sena 10C vom Zoll abgeholt. Werds mir am Wochenende an den Helm schrauben, es ein paar Tage testen und dann berichten.

Gegenüberstellung Motorradhelmsprechanlagen: Bluetooth und PMR

Für ein Forum habe ich mal eine Gegenüberstellung von Bluetooth- und PMR-Sprechanlagen am Beispiel des Sena SMH10 und des Midland G7 XT gemacht:

Definition
Beide "Headsets" bestehen aus einem aktiven Teil, welcher Sender, Empfänger und Akku enthält,
und einem passiven Teil, der aus Kabeln, einem Mikrofon und zwei Lautsprechern besteht und in den Helm eingebaut wird.

Größe und Gewicht
• Beim SMH10 wiegt der aktive Teil 59g bei einer Größe von 53x37x85mm,
• das G7 wiegt 220g bei 60x36x194mm (letzeres inklusive der im PMR-Standard vorgeschriebenen fest ins Gehäuse eingebauten Antenne).

Unterbringung
• Das SMH10 wird komplett direkt am Helm untergebracht, daher gibt es keine Kabel, die vom Helm wegführen.
• Aufgrund seiner Größe und Masse kann der aktive Teil beim G7 eigentlich nicht direkt am Helm angebracht werden sondern muss separat untergebracht werden, wodurch ein Kabel zum Helm führen muss (von der Jacke oder vom Tankrucksack oder wo auch immer es Platz findet).

Lautstärkeanpassung
• Das SMH10 verfügt über eine automatische Lautstärkenanpassung, die je nach Hintergrundlärm die Lautstärke unmerklich anhebt oder absenkt. Damit hört sich ein Gesprächspartner an der Ampel subjektiv genauso laut an wie bei 100 km/h.
• Das G7 verfügt über einen manuellen Lautstärkedrehknopf und kann die Lautstärke nicht selbst anpassen. Die Lautstärke muss daher während der Fahrt aktiv über den Drehknopf angepasst werden (beachte den Umgebungslautstärkeunterschied zwischen Landstraße, Stehen an der Ampel, Autobahn und 30er-Zone...).

Sprachqualität
• Ein Gespräch zwischen zwei SMH10 besitzt in etwa die Sprachqualität einer Unterhaltung unter Benutzung zweier Handys, und das bis etwa 80 km/h. 100 km/h sind auch noch kein Problem; bis etwa 120 km/h gehts, wenn man deutlich spricht.
• PMR-Funk hat einen Frequenzhub von etwa 2,5kHz bei einer Anfangsfrequenz von etwa 300Hz, es werden also nur die tiefen Frequenzen bis etwa 2,8kHz übertragen (beachte: die menschliche Sprache enthält Obertöne bis 12kHz, etwa beim "s"). Somit klingt hier eine übertragung dumpf, in etwa, als würde man durch ein Kissen sprechen oder sich den Mund leicht zuhalten.

Zu Beachten ist dabei, dass Umgebungsgeräusche beim Motorrad hauptsächlich niederfrequenter Natur sind, also gerade die niedrigen Frequenzen stark überlagert werden (ein Motorrad brummt, es zischt nicht).
Aus der Erfahrung kann ich sagen: Wenn ich beim Motorrad fahren über mein Headset Musik höre, dann höre ich subjektiv nur die hohen Töne (umso schneller desdo höher), Bass höre ich so gut wie keinen!

Die Sprachqualität war für mich seinerzeit der Hauptgrund, das "mehr" an Geld in die Hand zu nehmen und auf Bluetooth zu wechseln.

Duplex
• Bluetooth-Sprechanlagen nutzen Vollduplex, d.h. alle Teilnehmer eines Gesprächs können wie beim Handy alle gleichzeitig reden, eine dritte (vierte, fünfte) Partei hört alle Sprecher gleichzeitig.
• PMR-Funk nutzt Halbduplex, d.h. es kann immer nur einer reden. Versuchen mehrere gleichzeitig zu reden, so hört eine dritte Partei nur Störungen.

Batteriekappazität
• Beim SMH10 beträgt die reine Sprechzeit etwa 12 Stunden, danach muss es für etwa 3-4 Stunden geladen werden, der Akku kann nicht ausgetauscht werden.
• Unter exemplarischer Verwendung von 2000mAh-Akkus liegt die reine Sprechzeit beim G7 rein rechnerisch bei etwa 4 Stunden, es verwendet normale AA-Batterien/Akkus.

Reichweite
• Das SMH10 erreicht laut Hersteller unter Idealbedingungen etwa 900 Meter, meine Erfahrung zeigt 200-800 Meter (entspricht bei uns 3 bis 5 sprechanlagenlosen Motorradfahrern zwischen zweien mit SMH10).
• PMR hat laut Wikipedia eine maximale Reichweite von 5 Kilometern unter Idealbedingungen, zur tatsächlichen Ausbreitung kann ich nichts sagen, soweit sind wir nie gekommen.

Das die Reichweite beim SMH10 so stark schwankt liegt an der Frequenz: Bluetooth arbeitet bei 2,4GHz , PMR arbeitet auf 446MHz (also etwa einem fünftel der Frequenz von Bluetooth).
Funk auf niedrigen Frequenzen verhält sich wie Wasser: es kann bis zu einem gewissen Grad auch Berge "umfließen". Daher die im Vergleich zu Bluetooth eher homogene Ausbreitung, mehr oder weniger umabhängig von den Hinternissen in der Landschaft.
Bluetooth verhält sich im Vergleich mehr wie Licht: Man kann mit relativ wenig Licht schon relativ weit gesehen werden (wenn es dunkel ist), wenn aber ein Hindernis auftaucht, und es eine gewisse Dichte hat, hat man ein Problem.
Genau so verhält es sich auch mit Bluetooth: wenn es um eine Kurve geht, und in der Kurve steht ein Berg, dann kann auch schon mal nach 200 Metern Schluß sein.

Mehrwert
• Das SMH10 kann zusätzlich gleichzeitig mit zwei Handys, einem drahtlosen und einem kabelgebundenen MP3-Player verbunden werden.
Man kann also während der Fahrt Musik hören (beim SMH10 aber nur entweder Musik oder Gespräch, nicht beides gleichzeitig!) und telefonieren, wenn man will. (Telefonieren funktioniert z.B. so gut, dass meine Frau nur daran erkennt, dass ich gerade auf dem Motorrad unterwegs bin, dass sie keinerlei Hintergrundgeräusche hört. :) )
• Das G7 kann auch vom Helm getrennt genutzt werden.

Preis
• Laut einer einfachen Google-Suche liegt der aktuellen Preis für ein Doppelpack SMH10 bei derzeit 300 Euro,
• ein Doppelpack G7 XT und zwei Mikrofon/Kopfhörer-Kombinationen gibts schon ab etwa 85 Euro.

WASD ist sowas von veraltet

Am Anfang waren die Pfeiltasten.
Die wurden ursprünglich genutzt bevor es Spiele gab, die Tastatur und Maus genutzt haben, damals noch mit der rechten Hand. Als dann die Maus dazu kam und man zwecks Benutzung mit der linken Hand, um da anständig ran zu kommen, die Tastatur weiter links platzieren musste als beim schnöden Schreiben, führte das z.B. auf ner LAN-Party quasi zwangsläufig zu Ärger mit dem Nebenmann, und wird daher nur noch von Nicht-Spielern genutzt. Meiner Oma oder so.

Danach war WASD.
Quasi das Yang zu den Pfeiltasten, die linkest-mögliche Tastenkombination in Anordnung wie die Pfeiltasten.
Bei Doom oder so durchaus praktikabel, wenn ich mir aber ansehe, wieviel Funktionen ein moderner Shooter hat, die ich über einzelne Tasten schalten kann (optimalerweise ohne hinzusehen, wenn ich länger als 15 Sekunden überleben will) ist das Verschendung von erreichbaren Tasten.

Ich benutze RDFG.
Damit kann ich vier bis fünf Tasten mehr erreichen, ohne die linke Hand groß bewegen zu müssen.
Und durch den Knubbel beim "F" weiß ich immer, ob meine Finger richtig liegen.

Wollt ich nur mal erwähnen. ;)

Sena's 20S speaks Hayes

The new 20S by Sena Technologies talks to their IPhone- and Android-Apps like an old modem using a rather largely modified Hayes Communications command set over its Bluetooth interface. This command set contains at least the following commands:
  • AT+APPLY,%i
  • AT+CONNECT
  • AT+GET,%i,%i
  • AT+GETSTR,%i
  • AT+INFO
  • AT+NAME
  • AT+NAME,%s
  • AT+PD
  • AT+PDL
  • AT+SCAN,%i
  • AT+SCANSTOP
  • AT+SET,%i,%s
  • AT+SETSTR,%i,%s
  • AT+STORE,%i
  • AT+TEST
%i stands for an integer value and %s stands for a string value


Update: They're using the well-known SPP UUID 00001101-0000-1000-8000-00805F9B34FB

Der GPS-Empfänger im TomTom Urban Rider ist kastriert

Wenn Dein Urban Rider im Wald oder bergigen Gelände die Verbindung zum Satelliten verliert oder beharrlich denkt, es wäre in der Straße nebenan, dann liegt das vielleicht daran, dass der GPS-Empfänger im Rider standardmäßig im Stromsparmodus läuft.

Der Vorteil des Stromsparmodus ist, dass der Urban Rider dadurch grob acht statt sechs Stunden durchhält, ohne geladen werden zu müssen. Da der Urban Rider ursprünglich mit einer stromlosen Halterung verkauft wurde ist das durchaus verständlich, dafür auf das letzte bisschen Präzision zu verzichten; ich für meinen Teil, der sich eine stromführende Halterung ans Motorrad geschraubt hat (da ich gleich auf meiner ersten Tagestour mit dem Urban Rider im Zielort plötzlich keinen Saft mehr hatte, bevor wir das Hotel gefunden hatten), will das aber nicht!

Im Stromsparmodus ist der Empfänger des Urban Rider etwas schlechter als der im neuen Rider 2013; ist der Stromsparmodus allerdings abgeschaltet ist er meiner praktischen Erfahrung nach sogar leicht besser.

Abschalten geht im Prinzip ganz einfach: Verbinde den Rider mit dem Computer über ein Mini-USB-Kabel; der Rider wird sich dann als Wechselmedium (wie ein USB-Stick) am Computer anmelden.

Erstelle auf Deinem Rider ein Verzeichnis "gl", darin ein Verzeichnis "cfg", und darin die Datei "glconfig.xml" aus diesem Paket.

Anschließend trenne den Rider vorschriftsmäßig vom Computer (unter Windows über das kleine Icon mit dem grünen Pfeil rechts unten neben der Uhr) und ziehe das Kabel ab; der Rider wird dann normal booten.

Wenn der Rider bei den nächsten Nutzungen im Verzeichnis "gl" ein Verzeichnis "log" anlegt, hat es vermutlich geklappt: Der Empfang sollte in schwierigem Gelände jetzt erkennbar besser sein (am Besten mal an Stellen darauf achten, an denen man vorher regelmäßig Probleme hatte) und speziell Abweichungen in der Position (Thema "falsche Straße"; kam bei mir besonders dann vor, wenn der Rider schon ne ganze Weile eingeschaltet war und es dann über längere Strecken an einem Berg entlang leicht bergauf oder bergab ging) jetzt nicht mehr vorkommen.


PS: Ich rate immer dazu, vor jeglichen Eingriffen am Rider ein Backup zu machen! Dazu genügt es, alle Dateien auf den Computer zu sichern; optimalerweise in eine gepackte Datei (z.B. mit WinZIP, WinRAR, WinACE oder so).

Sena SMH10R Akku

Hier der Inhalt des Akkupacks des neuen Sena SMH10R:
Sieht aus wie ein einzelliger LiPo-Akku mit 480mAh (1.77Wh, 3.7V Nennspannung).

Zwischen dem Kabel und der Zelle sieht man links die Platine eines PCB ("Protective Circuit Board", eine Schutzschaltung für die Zelle), könnte von der Platinenbelegung her dieses sein.

Die beiden Gehäusehälften sind nicht geschraubt sondern geklebt, lassen sich aber mit einem Schraubenzieher oder Messer sehr gut teilen, sogar leichter und mit weniger Beschädigungen, als wenn sie "nur" eingerastet wären.